Gewerkschaft rät zu „Lohn-Check“
Archiv
Enzkreis (pm). Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Mittelbaden-Nordschwarzwald ruft nach der Erhöhung des Mindestlohns auf 8,84 Euro in einer Pressemitteilung alle Mindestlohn-Beschäftigten im Enzkreis dazu auf, einen „Januar-Lohn-Check“ zu machen. „Sobald die Lohnabrechnung vorliegt, sollte jeder seinen Stundenlohn bis auf den letzten Cent nachrechnen. Die geleisteten Stunden und das Geld müssen passen“, so Elwis Capece. Der NGG-Geschäftsführer warnt zudem vor Tricksereien: Es sei eine beliebte Masche, die Menschen länger arbeiten zu lassen, die Überstunden dabei aber nicht zu bezahlen. Das sei illegal.
Vom „Schreckgespenst Mindestlohn“ spreche keiner mehr, so die NGG Mittelbaden-Nordschwarzwald. Der Mindestlohn habe sich bewährt und dazu beigetragen, die „ruinöse Dumpinglohnspirale nach unten zu stoppen“. Seit der Einführung des Mindestlohns seien mehr reguläre Arbeitsplätze entstanden. Mitte vergangenen Jahres seien im Enzkreis rund 58900 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt – 5,5 Prozent mehr als zwei Jahre zuvor, als es den gesetzlichen Mindestlohn noch nicht gab. Gerade Hotels, Pensionen, Restaurants und Gaststätten im Enzkreis hätten, so die NGG Mittelbaden-Nordschwarzwald, in der Mindestlohn-Phase mehr Personal eingestellt. Dennoch gebe es noch „deutlich Luft nach oben“.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen