Gewerbegebiete sollen kein Wohnstandort sein
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Baurechtsbehörde der Stadt Mühlacker reagiert bei Hinweisen auf eine Umwandlung von ehemaligen Gastarbeiter-Unterkünften
Mühlacker (pm/the). Wenn Werkswohnungen in Gewerbegebieten stillschweigend zu regulären Wohnungen umgewandelt würden, könne dies die Entwicklung der umliegenden Unternehmen gefährden, macht Oberbürgermeister Frank Schneider in einer Antwort an Stadtrat Günter Bächle deutlich. Laut dem CDU-Fraktionsvorsitzenden, der eine Anfrage an die Stadtverwaltung gestellt hatte, geht das Gerücht um, die Behörden hätten in den Gebieten Industriestraße/Kißlingweg und Im Letten überprüft, wer in Werkswohnungen wohnt und bestehe bei Leuten, die nicht in dem betreffenden Betrieb arbeiteten, auf einer Kündigung der Wohnungen.
„Die Verwaltung hat bisher nicht ohne äußere Veranlassung aktiv eine Überprüfung der Belegung solcher Wohnungen in Industrie- und Gewerbegebieten vorgenommen, die allein Betriebsinhabern oder Aufsichtspersonen vorbehalten sind oder die ursprünglich zur Unterbringung von Mitarbeitern – in der Regel in den 1960er Jahren für sogenannte ,Gastarbeiter‘ – errichtet wurden“, macht OB Frank Schneider gegenüber Bächle klar. In verschiedenen Fällen sei allerdings die Thematik von außen an das Baurechtsamt herangetragen worden, berichtet Schneider.
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