Geteilte Arbeit ist gespartes Geld
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Knittlingen (cb). Einstimmig hat der Knittlinger Gemeinderat am Dienstagabend sechs Gewerke zum Innenausbau der Mehrzweckhalle in Freudenstein vergeben. Die Auftragssumme für Sportboden, Hallenwände, mobile Trennwände, Sonderbauteile, Basis-Bühnentechnik und Bühnenkonstruktion mit Belag liegt insgesamt bei gut 297000 Euro. Dadurch, dass die Arbeiten gesplittet würden, hätten Einsparungen von 30000 bis 40000 Euro erzielt werden können, erläuterten die Verantwortlichen vom Büro Göhner und Schrade. Der Kostenrahmen werde eingehalten. Das hörten die Stadträte gern, wenn auch Evelyne Teschner-Klug (Alternative Liste) bemängelte, dass in der Sitzungsvorlage die vorab kalkulierte Teilsumme fehle, die sie gern als Vergleichszahl genutzt hätte. „So finde ich die Sache schwierig nachzuvollziehen“, kritisierte sie. Die Anregung werde aufgenommen, sagte Bürgermeister Heinz-Peter Hopp.
SPD-Rat Michael Arnold merkte an, dass der Bieter, der bei der Bühnenkonstruktion zum Zug kommt, vor längerer Zeit auch den Auftrag erhalten habe, für Unterstandsmöglichkeiten auf dem Friedhof in Hohenklingen zu sorgen. Diese Maßnahme sei noch nicht umgesetzt. Weder hier noch bei der Mehrzweckhalle wünsche er sich weitere Verzögerungen durch eine Doppelbelastung. Der Betrieb habe gerade eine größere Baustelle abgeschlossen, informierte Ortsvorsteherin und CDU-Stadträtin Waltraud Piechatzek. Deshalb rechne sie damit, dass beide Aufträge parallel bearbeitet werden könnten. „Behalten Sie das bitte im Auge“, gab Arnold der Stadtverwaltung auf den Weg.
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