Gesundheitsamt stößt an seine Grenzen

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Infektionszahlen ziehen immer weiter an. Ermittlung von Kontaktpersonen muss priorisiert werden. Wenig Akzeptanz für Regeln.

Enzkreis. Die ansteigenden Corona-Zahlen bringen das Gesundheitsamt an die Belastungsgrenze. „Wir müssen immer mehr Kontaktpersonen von Infizierten nachverfolgen“, hat Dr. Brigitte Joggerst am Donnerstag den Mitgliedern des Sozial- und Kulturausschusses des Kreistags berichtet. Während Anfang/Mitte Juni durchschnittlich etwas mehr als 50 Kontaktpersonen in Quarantäne geschickt worden sind, bewegt sich deren Zahl aktuell rund um die Marke 400 – Tendenz steigend.

„Um keine wertvolle Zeit zu verlieren, arbeiten die Beschäftigten im Bereich der Kontaktverfolgung des Gesundheitsamtes an sieben Tagen in der Woche“, betont Joggerst, dass Kontaktpersonen der Kategorie 1 daher auch am Samstag und Sonntag vom Amt informiert werden, denn für sie gilt eine Quarantänezeit von derzeit 14 Tagen. Diese beginnt ab dem Moment zu laufen, in dem sie zuletzt Kontakt zu einer nachweislich infizierten Person hatten.

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