Geständnis ist Gold wert
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34-Jähriger kommt für diverse Vergehen bis hin zur Hehlerei mit Bewährungsstrafe davon
Pforzheim (ih). Urkundenfälschung als Steuersparmodell und Hehlerei mit Diebesgut im Wert von 50000 Euro – zum zweiten Mal musste ein Pforzheimer Edelmetallhändler sich am Dienstag vor dem Schöffengericht in Pforzheim in gleicher Sache verantworten. Das Geständnis, in dem er seine Lieferanten verpfiff, war für ihn buchstäblich Gold wert – der 34-Jährige bekommt die Chance zur Bewährung.
Zwischen Januar 2015 und März 2016 „korrigierte“ der 34-Jährige munter echte Ankaufbelege über Zahn- und Altgold, um so seine Ausgaben gegenüber dem Finanzamt in die Höhe zu schrauben, was seinen zu versteuernden Gewinn minimierte. In rund 40 Fällen fügte er einfach Zahlen vor den tatsächlich gezahlten Betrag; so wurde beispielsweise aus einem Betrag von tatsächlichen 430 Euro eine fiktive Zahlung von 14430 Euro. In rund 30 Fällen machte der Kaufmann sich indes auch die Mühe und fälschte Belege, wobei er wiederum Daten vorhandener Kunden missbrauchte.
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