Gespinstmotten sorgen für Verunsicherung

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Behörden und Förster berichten von Rückfragen beunruhigter Bürger.

Enzkreis. Thomas Köberle, der Geschäftsführer des Landschaftserhaltungsverbandes Enzkreis, Bettina Kopietz, die Fachgebietsleiterin Naturschutz im Landratsamt des Enzkreises, und die Förster in der Region haben zur Zeit eines gemeinsam: Sie erhalten viele Anrufe beunruhigter Bürger. „Ständig melden sich derzeit bei mir Menschen aus dem gesamten Enzkreis und wollen wissen, was es mit diesen vielen kahlgefressenen und mit spinnwebartigen Gespinsten überzogenen Sträuchern auf sich hat, die man aktuell überall in der Region um Pforzheim sehen kann“, berichtet Bettina Kopietz. „Die silbernen Gespinste sind nichts anderes als die Nester von Gespinstmotten.“

Gespinstmotten sorgen für Verunsicherung

Kein Werk des gefürchteten Eichenprozessionsspinners, sondern eines kleinen, unauffälligen Falters, der Gespinstmotte. Foto: Lechner

Dabei handelt es sich um kleine, unauffällige Falter aus der großen Gruppe der Nachtfalter. Und die haben keineswegs, wie die meisten Anrufer bei den Enzkreis-Behörden oder bei Förstern befürchten, etwas mit dem für Menschen wegen seiner giftigen Härchen gefährlichen Eichenprozessionsspinner zu tun. Der ist, wie sein Name schon sagt, auf Eichen zu Hause.

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