Gesetz bringt Behinderte in Rage

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Achim Wegmer kämpft für die Rechte von Menschen mit Handicap und ist enttäuscht von einer Reform, die ihr Ziel zu verfehlen scheint

Am Bundesteilhabegesetz und am Pflegestärkungsgesetz III, die ab 2017 gelten sollen, scheiden sich die Geister. Die Lebenshilfe macht mit einer Kampagne gegen die geplanten Regelungen mobil. Auch Achim Wegmer, der selbst lernbehindert ist, spart nicht mit Kritik.

Gesetz bringt Behinderte in Rage

Der alte Behindertenausweis hätte Achim Wegmers Gesicht verdeckt. Das neue, wesentlich kleinere Papier, ist der Beweis dafür, dass der Kampf für die Rechte von Menschen mit Handicap nicht immer ins Leere laufen muss. Wegmer selbst hat sich im Bundesvorstand der Lebenshilfe viele Jahre lang für die Teilhabe von behinderten Menschen an der Gesellschaft eingesetzt. Foto: Disselhoff

Mühlacker. Achim Wegmer weiß genau, was es heißt, mit einer Behinderung zu leben. Er ist leicht körper- und lernbehindert und hat in seinem Leben schon oft Ausgrenzung erfahren müssen. Doch Schwarz-Weiß-Malerei ist nicht sein Stil. Der Mann, der in einer Werkstatt der Lebenshilfe in Lomersheim im Montage- und Verpackungsbereich arbeitet, sieht auch, dass sich in den vergangenen Jahren etwas bewegt hat. Das ist zum Teil auch sein Verdienst, denn der gebürtige Maulbronner, der heute in Mühlacker lebt, hat sich in verschiedenen Gremien für die Belange behinderter Menschen eingesetzt und tut dies zum Teil immer noch.

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