Geschehnisse bleiben im Dunkeln
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Prozess wegen einer mutmaßlichen Vergewaltigung endet mit einem Freispruch.
Pforzheim/Enzkreis (weg). Wegen Vergewaltigung, Körperverletzung und Freiheitsberaubung musste sich am Dienstag ein 30 Jahre alter Mann vor dem Schöffengericht des Amtsgerichtes Pforzheim verantworten. Laut Anklage von Staatsanwalt Sven Baumgart soll der Mann am 11. August 2018 seine Freundin, die ihn verlassen wollte, brutal an den Haaren ins Bad geschleift haben, gegen ihren Willen sexuelle Handlungen an ihr vorgenommen und sie am Verlassen der Wohnung gehindert haben. Erst als sie mit Selbstmord drohte, rief er über Notruf die Polizei.
Gestern schwieg der Angeklagte zu den Vorwürfen. Die Verhandlung unter Vorsitz von Amtsgerichtsdirektor Oliver Weik endete nach mehreren Stunden mit einem Freispruch. Ein „ungutes Gefühl bleibt“, stellte der Vorsitzende in der Urteilsbegründung fest. Denn die Anklage klang plausibel und war detailliert.
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