Geringes Echo auf Lärmaktionsplan
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Knittlingen (cb). „Die Öffentlichkeit ist zu beteiligen und erhält unter anderem rechtzeitig und effektiv die Möglichkeit, an der Ausarbeitung und Überprüfung der Lärmaktionspläne mitzuarbeiten.“ So die Theorie auf der Internetseite des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg. In der Knittlinger Praxis ist die Chance, sich einzubringen, indes auf ein geringes Echo gestoßen. Frank Rogner vom Büro Koehler und Leutwein präsentierte am Dienstag im Gemeinderat die Ergebnisse der Beteiligung von Öffentlichkeit und Behörden. Sie hatten die Gelegenheit gehabt, sich zu den Vorschlägen zu äußern, die zu einer Reduzierung des Straßenlärms beitragen sollen. Ein Wunsch, Tempo 30 auf der Ortsdurchfahrt Kleinvillars, sei partiell umgesetzt, sagte Frank Rogner. Entsprechende Vorstöße für Freudenstein und die Kernstadt würden vom Landratsamt skeptisch gesehen, da die erforderlichen Lärmwerte nicht erreicht würden. Rogner warb trotzdem dafür, an den Zielen festzuhalten, schließlich könnten sich die Rahmenbedingungen ändern, und auch die unterschiedliche Definition eines Ermessensspielraums gebe Anlass zur Hoffnung. Für einen Teilbereich an der B35 werde passiver Lärmschutz empfohlen, wodurch den Anwohnern eine staatliche Förderung beim Einbau von Schallschutzfenstern winke. Aus der Bevölkerung seien nur wenige Anregungen eingegangen, stellte Frank Rogner fest. Umsetzbar im Sinn des Lärmaktionsplans seien diese kaum, wenngleich Hinweise und Verbesserungsvorschläge an mögliche andere Adressaten weitergegeben würden.
Der Gemeinderat nahm den Vortrag einstimmig zur Kenntnis.
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