Gericht verurteilt Täter und Opfer

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Maulbronn/Mühlacker. Angeklagt war ein Brüderpaar aus Ludwigsburg im Alter von 27 und 22 Jahren, wobei der Ältere als Filialleiter des Kiosks das „Opfer“ spielte, das – angeblich – von einem bewaffneten Täter überfallen und gefesselt worden war. Für diese „Räuberpistole“ gab es jetzt die Quittung vor dem Amtsgericht Maulbronn.

Der angebliche Tatort: Am Ostermontag inszeniert ein Brüderpaar einen Überfall auf den Kiosk im Bahnhof. Das „Opfer“ wird vom Komplizen mit Kabelbinder und Klebeband gefesselt.

Der angebliche Tatort: Am Ostermontag inszeniert ein Brüderpaar einen Überfall auf den Kiosk im Bahnhof. Das „Opfer“ wird vom Komplizen mit Kabelbinder und Klebeband gefesselt.

Wegen Unterschlagung von knapp 15000 Euro und der Vortäuschung einer Straftat wurde der ehemalige Mitarbeiter des Kiosks als Haupttäter zu einer Freiheitsstrafe von elf Monaten auf Bewährung verurteilt, für den „kleinen Bruder“ gab es als Komplizen neun Monate auf Bewährung. Außerdem muss das Duo für den spektakulären Schwindel 80 beziehungsweise 70 Arbeitsstunden leisten und monatlich mindestens 100 Euro an den früheren Arbeitgeber des 27-Jährigen abbezahlen, um den Verlust nach und nach auszugleichen.

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