Gericht spricht Urteil gegen Brandstifter
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29-Jähriger zu Freiheitsstrafe von acht Jahren verurteilt – Therapie zum Drogenentzug könnte zur vorzeitigen Entlassung führen
Pforzheim (weg). „Ich bin froh, dass ich überlebt habe. Aber ich werde nie verstehen, warum ich wegen 400 Euro mein Leben lang gestraft bin.“ Die 19-Jährige, die bei dem Brand am 8. März in der Rennbachstraße in Pforzheim Verbrennungen dritten Grades erlitten und bleibende Narben davongetragen hat, sagte das als Zeugin und Geschädigte vor dem Schwurgericht in Karlsruhe. Die Schwurgerichtskammer unter Vorsitzendem Richter Leonhard Schmidt verurteilte den Angeklagten am Dienstag wegen versuchten Mordes, versuchter schwerer Brandstiftung und gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren.
Wie berichtet, hatte ein 29-Jähriger aus Zorn, weil ihm Bekannte 400 Euro von seinem Konto gestohlen hatten, die Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Eutingen in Brand gesteckt. Der Empfehlung des psychiatrischen Sachverständigen, ihn in ein psychiatrisches Krankenhaus einzuweisen, folgte die Kammer nicht. „Da gehören Sie nicht hin“, formulierte Vorsitzender Schmidt die Überzeugung der Richter.
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