Gerhard Ruhl will Seminar nach außen öffnen

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Amt des Interims-Ephorus ist für den Vaihinger, der seinen Ruhestand unterbricht, eine unerwartete Herausforderung

Maulbronn. Die Ära Tobias Küenzlen am Maulbronner Seminar endete mit dem Schuljahr 2012/2013. Die Stelle des Ephorus wurde ausgeschrieben, nur fand sich bis zum Beginn des neuen Schuljahres kein geeigneter Kandidat für dieses anspruchsvolle Amt. Vakant konnte diese Position nicht bleiben. So entschlossen sich das Regierungspräsidium Karlsruhe als Schulträger des Gymnasiums und die evangelische Landeskirche zusammen mit der Seminarstiftung als Träger des Seminars zu einer Interimslösung und trugen das Amt dem ehemaligen Schuldekan von Heilbronn-Brackenheim Gerhard Ruhl, wohnhaft in Vaihingen /Enz, an.

Gerhard Ruhl. Foto: Filitz

Gerhard Ruhl. Foto: Filitz

„Ich habe mich nicht beworben, ich wurde gefragt“, stellt Ruhl klar. Im Januar dieses Jahres habe sein Ruhestand begonnen, erste Pläne für die Zeit nach der aktiven Berufstätigkeit waren gemacht, teils auch umgesetzt, mehr Zeit für die Familie wollte er sich nehmen. Und nun kam dieses Angebot, das für ihn noch einmal eine echte Herausforderung sein würde. „Ich habe die Entscheidung meiner Frau überlassen. Sie hat gesagt: ‚Mach es!‘.“

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