Georgskirche bald wieder top in Schuss
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Sanierung verschlingt mehr Geld als erwartet – Spender für „Investition in die Zukunft“ gesucht – Altarbild wird aufwendig restauriert
Noch sind die Handwerker an allen Ecken und Enden bei der Arbeit, und das Kircheninnere erscheint auf den ersten Blick wie eine einzige große Baustelle. Doch tatsächlich geht die Sanierung der Georgskirche in Enzberg mit großen Schritten ihrem Ende entgegen.
Rundum erneuerte Kirche mit Extras wie einem Anbau für ein WC (li.). Restauratorin Viola Lang aus Ulm arbeitet am Altarbild, das Rudolf Yelin gestaltete, der von 1957 bis 1959 Rektor der Stuttgarter Kunstakademie war. Pfarrer Merdes zeigt neue Kabel, die für eine zeitgemäße Elektrik stehen.
Mühlacker-Enzberg. Am Sonntag, 16. Dezember, findet der Gottesdienst zur Wiedereinweihung der Kirche statt. Die Arbeiten kommen teurer als ursprünglich geplant. Eigentlich hatten Pfarrer Martin Merdes und der Kirchengemeinderat mit 370000 Euro kalkuliert, als die Sanierungsarbeiten im Sommer begannen. Von dem Betrag werden an die 139000 Euro von der Landeskirche und vom Kirchenbezirk gedeckt. „231000 Euro muss die Gemeinde aufbringen“, sagt der Seelsorger und fügt hinzu: „Das geht nicht ohne Schulden.“ Merdes war von Schulden in Höhe von rund 60000 Euro ausgegangen. Diese Summe wird sich voraussichtlich noch erhöhen, da die Gesamtkosten der umfangreichen Maßnahme auf 410000 Euro kletterten. Gründe dafür sind zum einen die Investition in die Zukunft.
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