Georgier räumen Einbruch ein – aber nicht mehr
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Einbruchsprozess soll unter anderem klären, ob die drei Angeklagten Kontakt zu einer Diebesbande haben
Pforzheim/Ötisheim. Alte Spielkonsole, Gürtel, zwei Tiefkühlpizzen – auch wenn die drei Georgier im Winter 2014 wenig Wertvolles aus einem Haus in Ötisheim geklaut haben, ist der Einbruch, der seit gestern in Pforzheim verhandelt wird, für Staatsanwalt Dr. Klaus Stohrer keine Lappalie. Die Täter könnten Teil einer Diebesbande sein.
Ein Asylbewerber wohnt in Bretten und lebt von Sozialhilfe, ein Asylbewerber wohnt in Ludwigshafen, war aber auch schon viel in Südeuropa unterwegs und lebt von Sozialhilfe, der dritte Mann will eingereist sein, um Gebrauchtwagen in Deutschland zu kaufen und nach Georgien zu exportieren. Er hat keinen festen Wohnsitz, schläft mal im Auto, mal im Hotel. Daran, dass sich das trio zufällig getroffen hat, um im Dezember 2014 spontan nach Ötisheim zu fahren und dort gemeinsam in ein Einfamilienhaus einzubrechen, mag Staatsanwalt Stohrer nicht so recht glauben. Er wirft dem Trio aus Georgien vor, sich spätestens im November vergangenen Jahres einer Bande von kriminellen Landsleuten angeschlossen zu haben, die insbesondere den Landkreis Göppingen mit einer Einbruchserie überzogen hat. Die Anklage lautete deshalb auf schweren Bandendiebstahl.
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