Genossenschaftsbank lehnt „Einheitsbrei“ ab

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Vorstandschef der VR Bank im Enzkreis betont die Vorzüge des deutschen Finanzsystems

Niefern-Öschelbronn. „In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit haben wir uns als krisenfest erwiesen“, sagte Klemens Schork, Vorstandsvorsitzender der VR Bank im Enzkreis, über die Genossenschaftsbanken, die aus seiner Sicht besser denn je in der Gunst der Kunden stehen. „Wir gehen gestärkt auf die kommenden Herausforderungen zu“, betonte er bei der Vertreterversammlung in Niefern.

Bei der Vertreterversammlung der VR Bank im Enzkreis in Niefern: Vorstand Armin Kühn und Vorstandsvorsitzender Klemens Schork, die neue Aufsichtsrätin Martina Lechler und ihr Vorgänger Marulf Iken sowie Aufsichtsratsvorsitzender Reinhold Linzmeier (v. li.).

Bei der Vertreterversammlung der VR Bank im Enzkreis in Niefern: Vorstand Armin Kühn und Vorstandsvorsitzender Klemens Schork, die neue Aufsichtsrätin Martina Lechler und ihr Vorgänger Marulf Iken sowie Aufsichtsratsvorsitzender Reinhold Linzmeier (v. li.). Foto: Tilo Keller

Schork hob die Vorzüge des deutschen Finanzsystems mit den drei Säulen Genossenschaftsbanken, Sparkassen und Privatbanken hervor, das in Europa mit Argwohn betrachtet werde. „Wo stünden wir in Deutschland heute, wenn es den sicheren Hafen der Volksbanken und Raiffeisenbanken nicht gäbe?“, gab der Bankenchef zu bedenken. „Deshalb wehren wir uns gegen den Einheitsbrei, der vielen in Brüssel und anderen Hauptstädten vorschwebt, ob er nun Bankenunion genannt wird oder ein anderes Etikett trägt. Wir wollen nicht mit spanischen, belgischen oder zyprischen Pleitebanken in einen Topf geworfen werden.“

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