Genossen starten ein straffes Zukunftsprogramm
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VR Bank Enz plus will Kosten senken und Erträge steigern – Viele Geschäftsstellen werden aufgegeben – Stellenabbau angekündigt
Enzkreis. Mit einem straffen Zukunftsprogramm will die VR Bank Enz plus, die auch Zweigstellen in Enzberg und Iptingen betreibt, ihre Ertragslage und Eigenkapitalausstattung stabilisieren. Von den 26 Standorten sollen bis Ende 2022 nur noch 19 übrigbleiben, davon elf als reine SB-Filialen und acht Kompetenzcenter, in denen die Serviceleistungen des Instituts gebündelt werden sollen. Die Zweigstelle in Enzberg soll ebenso zu einem reinen SB-Center werden wie die in Iptingen, wobei Jürgen Wankmüller, Vorstandsvorsitzender der VR Bank Enzplus, im Gespräch mit unserer Zeitung am Freitag betont hat, dass in Iptingen auch ein Beratungsbüro eingerichtet wird, in dem sich nach Terminabsprache Kunden mit einem Mitarbeiter des Instituts treffen können. Das nächstgelegene Kompetenzcenter für Kunden aus dem östlichen Enzkreis soll in Niefern eingerichtet werden. Gleichzeitig will die Bank bis 2022 rund 600000 Euro alleine in die Digitalisierung für einen kundenorientierten Service investieren.
Machen die VR Bank Enz plus fit für die Zukunft (v. li.): Vorstand Armin Kühn, Vorstandsvorsitzender Jürgen Wankmüller sowie seine Vorstandskollegen Ulf Meißner und Martin Schöner. Foto: Goertz
Zum Kostensenkungsprogramm gehört auch, dass die Genossenschaftsbank ihren Personalstamm bis 2024 von derzeit 212 Vollzeitstellen um 40 Stellen verringert. Wie Vorstandsmitglied Armin Kühn betont, sollten dabei die normale Fluktuation, Ruhestandseintritte und Altersteilzeit genutzt werden, „um betriebsbedingte Kündigungen möglichst zu vermeiden“.
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