Genossen haben mit ihrem Roten keinen Erfolg
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Kellerei Roßwag-Mühlhausen geht beim Lemberger-Preis leer aus
Vaihingen/Enzkreis. Katerstimmung bei der Genossenschaftskellerei Roßwag-Mühlhausen: Die Genossen sind enttäuscht von ihrem Abschneiden beim Deutschen Lemberger-Preis (siehe nebenstehender Bericht). Die Wengerter konnten bei dem Wettbewerb nicht in der Top-Riege der Erzeuger mitmischen. Entsprechend zerknirscht ist Bertram Haak. „Von unserer Auslese hatte ich mir schon etwas erwartet“, sagt der Geschäftsführer der Kellerei.
Bei aller Ausbaufähigkeit der Ergebnisse muss man fairerweise sagen, dass die Konkurrenz bei dem Wettbewerb groß ist. 225 Lemberger waren ins Rennen gegangen, nur neun wurden prämiert. „In der Sparte Barrique sind wir nicht so stark vertreten“, erklärt Haak, dass die Genossen in dieser Kategorie grundsätzlich einen schweren Stand haben. Und auch die trockenen Weine seien mittlerweile stark durch das Fass geprägt. Das macht die Sache für die Genossen nicht leichter. „Wir haben erst vor anderthalb Jahren mit dem Weinausbau im großen Holzfass begonnen.“ Generell sei darüber nachzudenken, ob man in der Kategorie der trockenen Weine nicht einen Unterschied zwischen Weinen aus dem Stahltank und dem Fass machen sollte, denkt Haak als Mitveranstalter des Lemberger-Preises laut nach.
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