Genau hinsehen, genau zuhören

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Das Team der Beratungsstelle Lilith will Kinder und Jugendliche vor sexuellem Missbrauch bewahren

Pforzheim/Enzkreis. Nicht wegschauen, wenn es Hinweise gibt, dass ein Kind möglicherweise von sexuellem Missbrauch betroffen ist, und vor allem auch genau hinhören, wenn ein Kind die Eltern darauf aufmerksam machen will – oft mit vermeintlich harmlosen Worten. Das fordert das Team der Beratungsstelle Lilith in Pforzheim, die sich um solche Fälle im Enzkreis kümmert.

Genau hinsehen, genau zuhören

Das Team der Lilith-Beratungsstelle mit Kerstin Heilmann, Maria Candido, Angela Blonski, Annika Huge und Ute Schukraft (v.li.) kümmert sich um Fälle von sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen. Foto: Friedrich

Sie habe einen Fall gehabt, da habe das Kind der Mutter zu verstehen gegeben, dass der Onkel gerne mit ihm „bubelt“, erzählt Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Annika Huge; die Mutter hat daran jedoch nichts Schlimmes entdecken können, und das Kind lebte am Ende in der Annahme, dass die Mutter ihm folglich auch nicht helfen würde.

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