Gemeinderat hält alle Fäden in der Hand
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Erschließungsvertrag für das Neubaugebiet „Lau“ in Ölbronn
Ölbronn-Dürrn. Im Neubaugebiet „Lau“ in Ölbronn sollen künftig aus den Äckern und Wiesen Bauplätze werden, allerdings gestaltet sich die Erschließung nicht ganz einfach. Von intensiven Gesprächen mit den Eigentümern berichtete im Gemeinderat Arno Linder von der Erschließungsträgerin LBBW. Den Verkaufswilligen sei ein Angebot von 40 Euro pro Quadratmeter gemacht worden. Allerdings wollen einige ihre Wiesengrundstücke nicht verkaufen. Laut Linder würde jedoch der Vorteil, viele Grundstücke in einer Hand zu haben, die Planung vereinfachen. Etliche Grundstücksbesitzer wollten am Umlegungsverfahren teilnehmen, um im Gegenzug einen Bauplatz zu erhalten. Je mehr Grundstücksbesitzer an der Umlegung teilnehmen, desto niedriger fallen die Erschließungskosten pro Bauplatz aus, weil das Gelände nicht zerstückelt wird.
Die Gemeinderäte hatten über die Vorlage eines städtebaulichen Vertrages mit der LBBW zu entscheiden, der alle Aufgaben bis hin zum Abschluss der Erschließungsarbeiten im Herbst 2014 definiert, aber auch die Klausel des „Saldenausgleichs“ enthält. Im Klartext heißt dies: Im Zweifelsfalle müsste die Gemeinde nachschießen. Die Räte hatten letztendlich keine Bedenken, die vorgebrachten Vorschläge einstimmig anzunehmen. Sie wollen von A bis Z das Projekt kritisch begleiten, die Entwicklung verfolgen. „Sie behalten jederzeit die Fäden in der Hand“, sicherte ihnen Referent Linder zu.
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