Gemeinderätinnen setzen Blühwiesen durch

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Frauen im Ötisheimer Gemeinderat fordern anderen Umgang mit Grünflächen, Bürgermeister verspricht Einsatz für mehr Artenschutz.

Ötisheim. Auf einem rund 200 Meter langen und drei Meter breiten Streifen entlang des Freibadsträßchens sowie auf einer Fläche am Wanderparkplatz in Schönenberg möchte die Gemeinde Ötisheim „Blühmischungen“ aussäen. „Wir haben mit dem Naturpark eng zusammengearbeitet“, berichtete Bürgermeister Werner Henle. Die Aussaat mache nur Sinn, wenn man große, zusammenhängende Flächen dafür nutze. Im September würden zwei Bauhof-Mitarbeiter zudem an einer Schulung des Naturparks zur Ansaat von Blühmischungen teilnehmen, um künftig neuen Lebensraum für Insekten zu schaffen.

Das Blühwiesen-Projekt müsse allerdings erst drei bis vier Jahre laufen, um zu sehen, was sich an Vegetation entwickle. Das Vorhaben geht auf einen gemeinsamen Antrag aller fünf Gemeinderätinnen im 14 Sitze umfassenden Ötisheimer Gremium aus dem Juli zurück, in dem diese mehr Engagement für Artenschutz gefordert hatten. Vor allem liegt ihnen mehr Rücksicht und Sensibilität beim Mähen öffentlicher Grünflächen am Herzen, wenn diese in voller Blüte stehen. Margrit Hammer (SPD), eine der fünf Antragstellerinnen, kommentierte die daraus entstandenen Pläne der Verwaltung so: „Es ist sehr, sehr erfreulich, mit welchem Elan die Gemeinde da zu Werke geht.“ Doch nicht das Anlegen von neuen Blühweisen sei das Hauptanliegen des Antrags gewesen, sondern bestehende Grünflächen besser zu beobachten und die „Mähhäufigkeit zu reduzieren“.

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