Gemeinden für Klimaschutz gewinnen
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Ausgleich für Umweltverschmutzung: Enzkreis will CO2-Kompensationsgedanken auf eine breitere Basis stellen
Was sich kürzlich in der Sitzung des Umwelt- und Verkehrsausschusses im Enzkreis recht sperrig als „CO2-Kompensationsprojekte“ des Landkreises anhörte, kann in Zeiten des in aller Munde befindlichen Klimawandels näher betrachtet durchaus der Selbstreflexion dienen.
Vom Förderverein der Klimapartnerschaft und dem Klimaschutzfonds wurden im tansanischen Distrikt Masasi in Gesundheitsstationen Anlagen zur Nutzung von Sonnenenergie gefördert. Das Bild zeigt eine Solaranlage auf dem Dach der Dispensary Nanyin. Foto: Angela Gewiese
Enzkreis/Tansania. Angela Gewiese, die Klimaschutzbeauftragte des Kreises, informierte die Kreisräte nicht nur darüber, bei welchen Projekten sich der Enzkreis engagiere, sondern im zweiten Part ihres Kurzreferats auch über Möglichkeiten, wie dieses Engagement finanziell auf eine breitere Basis gestellt werden könnte, etwa mittels eines bereits bestehenden Klimaschutzfonds. Denn die Grundidee der CO2-Kompensation habe noch ein „großes Entwicklungspotenzial“, etwa seitens Unternehmen und auch Bürgern, die CO2-Emissionen ausgleichen wollten. Konkret gibt es im Enzkreis eine nicht näher benannte Firma, die vor sieben Jahren ihre Feuerungsanlage auf einen anderen Brennstoff umstellte, der höhere CO2-Emissionen verursacht. Vor diesem Hintergrund erklärte sich die Geschäftsführung freiwillig bereit, diesen Ausstoß durch eine freiwillige Abgabe auszugleichen. So fließen jährlich 15000 Euro in den Klimaschutzfonds.
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