Gemeinde steckt in der Finanzklemme

Archiv

Sternenfels (fg). Die guten Steuereinnahmen aus dem Jahr 2012 holen die Gemeinde Sternenfels wieder ein. Wie Kämmerer Reiner Müller im Gemeinderat bei der Vorstellung des Etats 2014 deutlich gemacht hat, belasten jetzt hohe Umlagen die Gemeinde, die nach dem Steueraufkommen der Vergangenheit berechnet werden. Ergebnis: Die Gemeinde kann ihre laufenden Ausgaben nicht aus eigener Kraft decken, und auch der Sparstrumpf ist fast leer, nachdem im vergangenen Jahr die erhofften Einnahmen aus Grundstücksverkäufen ausgeblieben sind.

Rund 1,4 Millionen Euro fehlen der Gemeinde, um die laufenden Kosten zu stemmen. Deshalb will sie, auch um bei den notwendigen Investitionen handlungsfähig zu bleiben – neben einer Kreditaufnahme von 472000 Euro – noch einmal 640000 Euro aus der Rücklage entnehmen und hofft, dass in diesem Jahr 1,2 Millionen Euro durch den Verkauf von Grundstücken in die Gemeindekasse fließen. Dabei stehe die Gemeinde, wie Müller verriet, in guten Verhandlungen mit Interessenten für Flächen im Gewerbepark. Außerdem sollen die letzten Grundstücke im Neubaugebiet Jörgenäcker an den Mann gebracht werden, und auch die Flächen in dem Mischgebiet, das als Puffer zwischen Wohnbebauung und Gewerbepark dienen soll, sollen Geld in die Kasse spülen. Zusätzlich sind eine Million Euro aus der Gewerbesteuer eingeplant, etwas weniger als 2013, als die Gemeinde mit 1,2 Millionen Euro gerechnet hat.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen