Gemeinde informiert über Schutzzonen

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Illingen (eld). Würde das geplante Caritas-Wohnheim nun in einer Wasserschutzzone liegen oder nicht? Und wie ist es um die Wasserschutzzonen in Illingen im Allgemeinen bestellt? Spätestens, seitdem Gegner und Befürworter des Bauvorhabens ihre Argumente engagiert austauschen, ist auch die Frage der Wasserschutzgebiete in den Blickpunkt der Illinger Öffentlichkeit gerückt.

Das zeigte sich nicht nur gleich zu Beginn der jüngsten Gemeinderatssitzung, als eine Bürgerin nachfragte, ob denn die Wasserversorgung auch bei einem Ausfall der Bodenseewasserversorgung gewährleistet sei. Hauptamtsleiter Sven Holz hatte zur Sitzung am Mittwochabend umfangreiches Datenmaterial und Karten mitgebracht, das auch auf der Homepage der Gemeinde Illingen nachzulesen ist. Holz stellte die Entwicklung und Veränderungen der Schutzzonen 1 bis 3 in den vergangenen Jahren vor. Demnach würde das Bauvorhaben der Caritas zwar in einer alten Wasserschutzzone liegen. Bereits 2008 allerdings habe der Gemeinderat den Beschluss gefasst, den im Wiesental befindlichen Brunnen vom Netz zu nehmen. „Durch die Festsetzungsänderung von 2008 verringert sich der lilafarbene rechte Bereich (in dem sich das Caritas-Projekt geplant ist) bis zur gelben Linie. Die Zone wechselt von Stufe II in die schwächere Stufe IIIa“, ist als Erläuterung bei der entsprechenden Karte nachzulesen.

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