Gemeinde ebnet Weg für Bauprojekte
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Ötisheim setzt Zeichen gegen Wohnungsnot – Nicht alle Anlieger sind von Plänen begeistert – Netto-Markt soll erweitern können
Investoren wollen mehrere Wohnbauprojekte in Ötisheim in Angriff nehmen. Gleichzeitig ebnen die Verwaltung und der Gemeinderat den Weg, damit im Ort Bauland geschaffen werden kann und die Art der Bebauung geregelt wird.
Ötisheim. Dabei befürchten allerdings Anlieger der Alten Dürrner Straße, dass sie mit Erschließungsbeiträgen für den Straßenbau belastet werden, wenn der Bebauungsplan „Alte Dürrner Straße“, wie vom Rat am Dienstag einstimmig beschlossen, geändert wird. Deshalb haben mehrere Bürger in ihren Stellungnahmen zum Bebauungsplan Widerspruch eingelegt und die Verwaltung gebeten, die Straße aus dem Plan zu streichen und die Erschließungsbeiträge endlich abzurechnen. In der Ratssitzung mussten sie allerdings erfahren, dass die Straße im rechtlichen Sinne noch nicht endgültig fertiggestellt sei. Deshalb seien die Erschließungsbeiträge auch noch nicht abgerechnet. Dass der Bebauungsplan nun geändert wird, entbinde die Anlieger nicht von ihrer Pflicht, Erschließungsbeiträge zu bezahlen, machte Bürgermeister Werner Henle deutlich. Denn für das Gebiet besteht schon seit 15 Jahren ein Bebauungsplan. Dieser Plan soll nur geändert werden, damit – nach einer Neuordnung der Besitzverhältnisse – einige bislang unbebaute Gartengrundstücke bebaut werden können.
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