Gelebte Inklusion beim Sportabzeichen
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Gemeinsames Pilotprojekt von Sportkreis, Lebenshilfe und Wilddogs begeistert Menschen mit Behinderung
Königsbach-Stein. Eine großartige Sache für alle Teilnehmer war die Sportabzeichenabnahme für Menschen mit Behinderung, die der Sportkreis Pforzheim als Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit den Pforzheim Wilddogs und der Lebenshilfe Pforzheim-Enzkreis auf dem Sportgelände in Königsbach ausgetragen hat.
Auf die Plätze! Fertig? Los! – Läufe über 50, 100 und 1500 Meter sind für einige der Teilnehmer des Sportabzeichentages Neuland. Foto: Faulhaber
Seit zehn Jahren pflegt die Lebenshilfe mit dem American-Football-Regionalligisten Pforzheim Wilddogs „eine tolle Freundschaft“, wie Lebenshilfe-Geschäftsführer Oliver Keppler in Königsbach mit Freude berichtete. Gelebte Inklusion, lange bevor es das Wort gegeben habe. Und so sei von Wilddogs-Schriftführerin Bettina Schindler Ende vergangenen Jahres der Vorschlag gekommen, auch das Sportabzeichen gemeinsam zu machen. Für Keppler eine „tolle Idee“, die man jährlich wiederholen wolle, so lange Interesse daran bestehe. „Wenn man die Freude der Leute hier sieht, weiß man, dass man nicht alles schlecht macht“, so Keppler. „Sprinter, die mit einem Lächeln im Gesicht 100 Meter laufen, oder lachend beim Weitsprung im Sand landen, sieht man ja sonst nicht unbedingt im sportlichen Wettkampf“. Sportabzeichenneuling Antoni strahlte in der Tat: „Das war der Hammer. Wenn’s geht werde ich jedes Jahr mitmachen.“
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