„Geldnot“ mündet in Banküberfall

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Räuber muss für drei Jahre und Monate hinter Gittern – Beute beträgt gerade einmal 500 Euro

Pforzheim. In nicht einmal einer halben Minute hat sich das Leben des angeklagten Lehrers für lange Zeit verändert. Für seinen Blitz-Banküberfall auf eine Sparkassenfiliale in Huchenfeld wurde der 49-Jährige gestern zu einer Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt.

Polizisten sichern Spuren nach Überfall auf die Sparkasse in Huchenfeld. Archivfoto: Günther

Polizisten sichern Spuren nach Überfall auf die Sparkasse in Huchenfeld. Archivfoto: Günther

Latex-Maske aufgesetzt, einen Pistolen-Nachbau aus der Tasche gezogen, an den Schalter spaziert, Plastiktüte aufgehalten, „einpacken“ – nur das eine Wort. Die Bankangestellte übergibt dem Räuber das Wechselgeld der wartenden Kundin, die neben ihm steht – eine Beute von insgesamt zehn 50-Euro-Scheinen. Der Räuber dreht sich wortlos um und marschiert seelenruhig aus der Bank. 20 Sekunden hat der Spuk am 29. Januar 2013 gegen 9.40 Uhr gedauert, das ergab die Auswertung der Überwachungskameras in der Huchenfelder Sparkassenfiliale. Schwere räuberische Erpressung warf jetzt Staatsanwalt Marco Mayer dem Angeklagten vor.

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