Geld für neuen Rastplatz aus uralter Kasse

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Knittlinger Wengerter lösen Vereinigung der Nutzwasserversorgung endgültig auf – Bank und Trog im Gewann „Staig“

Knittlingen. Mit dem Geld aus der Kasse der Vereinigung der Nutzwasserversorgung, die lange Zeit nur noch auf dem Papier existierte, haben Knittlinger Wengerter in der „Staig“ einen kleinen Rastplatz für Wanderer gestaltet.

Am neuen Rastplatz (v.li.): Andy Silber, Bruno Wilhelm und Gustav Dannecker mit Hauptamtsleiter Stephan Hirth. Foto: Haller

Am neuen Rastplatz (v.li.): Andy Silber, Bruno Wilhelm und Gustav Dannecker mit Hauptamtsleiter Stephan Hirth. Foto: Haller

Im Jahr 1934 haben sich die Weinbergbesitzer im Gewand „Staig“, unweit der bekannteren „Reichshalde“ und unterhalb des markanten Jagdhauses im Osten der Fauststadt, zur „Nutzwasserversorgung Staig“ zusammengeschlossen. Damals gruben die Wengerter in Handarbeit Brauchwasserleitungen zur Versorgung ihrer Weinberge. Die Leitungen wurden gespeist von einer oberhalb des Berges befindlichen Quelle, deren Wasser in ein immerhin 40 Kubikmeter großes Reservoir und von dort in jeden der Weinberge geleitet wurde. Die Wengerter benötigten das Wasser damals nicht nur zum Bewässern der Grundstücke in trockenen Phasen, sondern vornehmlich zum Zubereiten der Spritzbrühe zur Schädlingsbekämpfung.

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