Gekämpft und verloren

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Professor Dr. Erik Schweickert, FDP

„Das ist ein desaströses Ergebnis“, kommentiert Erik Schweickert das Abschneiden seiner Partei. „Das lässt einen nicht kalt, wenn man hier gekämpft hat. Ich habe alles gegeben, voll gekämpft und verloren.“ Zwar liegt Schweickert im Wahlkreis über den Ergebnissen im Bund, dennoch hat er auch hier Prozentpunkte eingebüßt. Der 41-Jährige dazu: „Ich denke, ich habe im Wahlkreis keine groben Fehler gemacht, aber der Gesamttrend hat auch mich betroffen.“ Dass seine Partei an der Fünf-Prozent-Hürde scheitert, hätte der Abgeordnete nicht erwartet. „Man hat zwar gemerkt, dass es deutlich weniger wird als beim letzten Mal, aber dass es so schlecht wird, hätte ich nicht gedacht.“ Dass die FDP Fehler gemacht habe, daran gebe es keinen Zweifel. Diese Punkte werde er in Berlin und auf Landesebene klar ansprechen, kündigt Schweickert an. Jetzt müssten Konsequenzen gezogen werden.

Gute Miene zum bösen Spiel: Erik Schweickert und die FDP.

Gute Miene zum bösen Spiel: Erik Schweickert und die FDP. Foto: Wacker

„Die FDP muss sich inhaltlich und personell neu aufstellen“, betont der große Verlierer der Wahl. Die Partei müsse ihre Glaubwürdigkeit zurückerlangen. Wo er sich in der FDP politisch künftig sehe, spiele zunächst keine Rolle, so Schweickert, der sich ausdrücklich bei seinem Team bedankt, das sich nach Kräften für die liberale Sache eingesetzt habe.

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