Geisterpädagogik

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In der Familie unseres scheidenden Sportredakteurs fristet anscheinend ein übernatürliches Wesen aus dem Enzkreis sein Dasein. Wenn daheim ein Malheur passiere, so erzählt er beim Abschied, werde dies schon seit seiner Kindheit gerne dem „Geist von Schmie“ in die Schuhe geschoben.

Als geflügeltes Wort in die Familie des Kollegen kam das angebliche Gespenst durch den Urgroßvater, der in Lienzingen aufwuchs. War ein Verwandter erkrankt, wurde der kleine Wilhelm Friedrich zu Fuß nach Maulbronn geschickt, den Doktor zu holen, und damit der Bub sich beeilte, wurde ihm – in der Pädagogik der Kaiserzeit – eingeschärft, sich unterwegs ja nicht vom „Geist von Schmie“ erwischen zu lassen.

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