Geisterfahrer: Alkohol benebelt Sinne

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Zwischenfälle auf der A8 bei Pforzheim sprechen eine deutliche Sprache – Debatte um Sicherheit

Eine Geisterfahrerin ist am 11. November bei Remchingen frontal in einen VW gerast. Foto: pol

Eine Geisterfahrerin ist am 11. November bei Remchingen frontal in einen VW gerast. Foto: pol

Enzkreis/Pforzheim. Der Geisterfahrerunfall mit sechs Toten auf der A5 hat die Diskussion um Sicherheitsvorkehrungen und Warnschilder an Autobahnauffahrten angefacht. Frank Otruba, Sprecher der Polizeidirektion Pforzheim, macht jedoch darauf aufmerksam, dass oft nicht menschliches Versagen oder Nebel dafür verantwortlich sind, wenn Autofahrer die Auffahrt in die falsche Richtung nehmen, sondern – wie wahrscheinlich auch im Fall auf der A5 – Alkohol oder Drogen. „Und dann gibt es Fälle, bei denen Menschen ganz bewusst die falsche Auffahrt nehmen“, weiß Otruba, dass bei Mutproben oder Suizidgedanken kein Warnschild der Welt die lebensmüden Autofahrer stoppen kann.

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