Geist der Synagoge weht im Bankhaus
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Installation von Peter Jacobi in der Volksbank unter großem öffentlichen Interesse enthüllt
Es ist eher ein Zufall oder vom Raumbedarf her eine gewisse Notwendigkeit, birgt aber auch eine Doppeldeutigkeit und Symbolik: Die Hüllen für die dreiteilige Installation von Peter Jacobi fallen genau in den Bereich des Volksbankhauses, der als Fluchtweg gilt.
Im Volksbankhaus zu sehen: Ansichten der Installation, bestehend aus dem Davidstern, dem Bildnis der einst an diesem Platz stehenden Synagoge und Textbausteinen. Foto: Roth
Pforzheim. Durch die gläserne Eingangstür kann man auf den Platz der Synagoge blicken, wo alljährlich der Reichspogromnacht am 9. November 1938 mit ihren verheerenden Folgen gedacht wird. Und nun zeigt die Volksbank, dass sie nicht nur dem „schnöden Mammon“ verpflichtet ist, sondern sehr wohl wertschätzt, auf welchem Boden die Mauern des Bankhauses stehen.
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