Geheimnisvoller Behälter gesprengt
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Mühlacker-Lienzingen. Am Rande von Lienzingen bietet sich ein ungewöhnliches Szenario: Das Gebiet um den Fundort eines verdächtigen Behälters am Ortsausgang ist großräumig abgesperrt. Der im Graben am Rande eines Feldwegs in Verlängerung der Schützinger Straße gefundene rund 120 mal 30 Zentimeter große Behälter, der etwas einer Gasflasche ähnelt, wird mit Stroh und Sandsäcken abgedeckt. „Wir sind gespannt, was in dem Behälter drin ist beziehungsweise nicht drin ist“, meinte der Mühlacker Bürgermeister Winfried Abicht gespannt.
Nach erfolgreicher Sprengung folgt die Identifizierung des Inhalts des fragwürdigen Behältnisses durch Einsatzkräfte.
Dann verlassen auch die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes den Ort des Geschehens. Keiner darf sich jetzt mehr in unmittelbarer Nähe des zu sprengenden Behältnisses aufhalten. Einziger „Zeuge“ ist die laufende Videokamera des Mühlacker Tagblatt, die unsere Videojournalistin positioniert hat, um die Sprengung im Film festzuhalten. Dann erfolgt die per Fernzündung ausgelöste Sprengung und kurz darauf eine dumpfe Explosion. Die Strohballen und Sandsäcke werden weggeschleudert, aus einer dunkelgrauen Staubwolke prasseln Strohteilchen auf den Feldweg. Die anschließende Begutachtung erbringt dann die Auflösung des Inhalts des rätselhaften Behälters: illegal entsorgtes Altöl.
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