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Warum Abstandsregeln erst noch Schule machen müssen
Kennen Sie die mit liebevollen Details wie fliegenden Fischen ausgestatteten Szenen in den Asterix-Comics, in denen sich die Bewohner des gallischen Dorfes zu einem bunten Knäuel aus sich prügelnden Wutbürgern anhäufen? Verletzte gibt es nie, und Verletzte gab es auch nicht bei jenen Ereignissen in ihrer Schulzeit, an die die Autorin dieser Zeilen jedes Mal beim Lesen eines Asterix-Bandes erinnert wird. Die (männlichen) Klassenkameraden in der Mittelstufe vertrieben sich schön regelmäßig die Lehrer-freie Zeit in den kleinen Pausen damit, dass sie sich hinter der letzten Stuhlreihe zu einem Asterix-würdigen Haufen zusammenballten. Ob sinnvoll oder nicht, es schien ein notwendiges Ventil zu sein, um Anspannung abzubauen. Die „Kämpfer“ von damals sind längst erwachsen, aber die Spielregeln sind vermutlich dieselben geblieben. Kinder, auch Jugendliche, halten sich nicht pausenlos an Vorschriften. Eines ist klar: Die Lehrer, die im Zug der schrittweisen Wiederöffnung der Schulen die Einhaltung der Abstandsregeln durchfechten müssen, sind nicht zu beneiden. Disziplinarische Schwierigkeiten gibt es wahrlich schon genügend.
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