Gegen Schranken im Gehirn
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Öschelbronner Unternehmen Abnoba übernimmt die Federführung bei einem internationalen Forschungsprojekt zur Behandlung von Tumoren mit Mistelpräparaten.
Niefern-Öschelbronn. Die Abnoba GmbH hat als Koordinator einer Zusammenarbeit von universitären und mittelständischen Partnern in Frankreich, Niederlande und Schweden vor wenigen Tagen von der EU die Zusage von Fördermitteln zur Entwicklung innovativer Behandlungsmethoden für Gehirntumore erhalten. Zusammen mit Geld vom Bundesministerium für Bildung und Forschung stehen den Ärzten und Biologen des gemeinnützigen Unternehmens 2,7 Millionen Euro in einem Dreijahreszeitraum für das Forschungsprojekt „Relief“ zur Verfügung.
Bei der Analyse: die Doktorantinnen Larissa Lubitz (li.) und Katharina Friedly in den Produktionsräumen des Öschelbronner Unternehmens Abnoba, die gerade durch einen Neubau erweitert werden. Foto: Peche
Dessen Ziel ist es, ein Arzneimittel-Transportsystem für eine verbesserte, zielgerichtete Behandlung des Glioblastoms zu entwickeln; des häufigsten Gehirntumors, der weltweit jährlich rund 190000 Menschenleben kostet. Abnoba-Geschäftsführer Michel Barkhoff stellte in dieser Woche im Forschungszentrum des Unternehmens in der Nachbarschaft der Klinik Öschelbronn das Projekt vor, das demonstriere, dass auch kleine Unternehmen erfolgreich Forschung betreiben können.
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