Gefährliche Sauna sichergestellt
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Zoll zieht potenziell gefährliche Kabine aus dem Verkehr.
Pforzheim/Karlsruhe (pm). Ein Klick im Internet, und die mobile Saunakabine mit Infrarot zur vermeintlichen Gesundheitsförderung ist bestellt. Eine Frau aus dem Raum Pforzheim musste nun feststellen, dass dies auch unangenehme Folgen haben kann. Dass das Gerät doch nicht im heimischen Wohnzimmer landete und somit der Verbraucher geschützt wurde, lag am Zoll. Dieser überprüft im Rahmen seiner Aufgaben bei Elektrogeräten die Produktsicherheit.
Im vorliegenden Fall stellten die Zöllner des Zollamts Pforzheim fest, dass die Infrarot-Sauna, die aus China versandt wurde, keine in der EU erforderliche CE-Kennzeichnung hatte. Ebenso fehlten Warn- oder Sicherheitshinweise sowie eine Gebrauchsanweisung in deutscher Sprache, was zur Folge hatte, dass die zuständige Marktüberwachungsbehörde die bestellte Ware nicht freigab. „Der Kabelanschluss war ohne jeglichen Schutz; somit kann die Handhabung für den Benutzer lebensgefährlich werden“, erläutert Matthias Götz, Leiter des Zollamts Pforzheim, in einer Pressemitteilung.
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