Gedeon-Vortrag: AfD sieht „Theaterdonner“

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Pforzheim/Enzkreis (pm). In einer Mitteilung hat der AfD-Kreissprecher Bernd Grimmer auf die Kritik an einer Einladung an den umstrittenen Landtagsabgeordneten Dr. Wolfgang Gedeon nach Pforzheim reagiert und insbesondere den Protest aus SPD-Kreisen als „Theaterdonner einer angeschlagenen Partei“ bewertet.

Der AfD-Kreisverband habe „einen der profundesten Kenner und Analytiker der Schriften der amerikanischen Strategen sowie der Putin’schen Machtpolitik eingeladen“, heißt es einer Mitteilung. Die Partei lasse sich ihre Referenten „nicht von der SPD vorschreiben“, und die „rein fachbezogene Auswahl von Referenten“ sei bei der AfD völlig unabhängig von der Fraktions- oder Parteizugehörigkeit eines Gastes. Grimmer verweist darauf, dass die Vorwürfe gegen Gedeon „zwischenzeitlich völlig in sich zusammengebrochen“ seien. Nicht nur die Analyse der drei Gutachten spreche eine deutliche Sprache, sondern es sei inzwischen auch der Hintergrund des „medialen Angriffs“ offenkundig geworden. „Ebenso interessant ist allerdings die Tatsache, dass gerade die SPD Störfeuer gegen einen Vortrag schießt, in der die bekanntermaßen kritische Haltung Gedeons zur Globalisierung und gegenüber geostrategischen Machtausübungen zum Ausdruck kommen wird.“

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