Gedenktag löst Nachbeben aus
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Krawall am 23. Februar – Polizei zückt Schlagstöcke – AfD nennt Rockmusik „barbarische Unkultur“
Pforzheim. „Weitgehend ohne Störungen“ seien die Demonstrationen und Versammlungen am 23. Februar anlässlich des Gedenktags zur Zerstörung der Stadt verlaufen, hat die Polizei in der Nacht auf den 24.Februar berichtet. Doch kurze Zeit später kursierte ein Video auf der Internetseite www.beobachternews.de, das zeigt, wie Polizisten hinter dem Hotel Hasenmayer massiv Pfefferspray einsetzen und zu Schlagstöcken greifen, um Demonstranten aufzuhalten, die zum Wartberg ziehen wollen, wo der rechtsradikale Freundeskreis „Ein Herz für Deutschland“ sich zur Fackelmahnwache getroffen hat. Demosanitäter berichten von 17 Verletzten.
Die Initiative gegen Rechts kritisiert das Vorgehen der Polizei als „unverhältnismäßig gewaltsam“ und weist darauf hin, dass die Demonstranten „lediglich den nun schon seit einigen Jahren im Prinzip tolerierten und bekannten Zielort zu erreichen versuchten, von dem aus das weitestgehende lautstarke Stören der Nazi-Fackelmahnwache in Hörweite möglich ist“. Dabei macht die Initiative gegen Rechts keinen Hehl daraus, dass aus den Reihen der Antifaschisten Gegenstände geflogen und Polizeifahrzeuge beschädigt worden sind.
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