Gedenken und Zeichen gegen Rechts
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Stadt Pforzheim und weitere Mitstreiter stellen das Programm zum 23. Februar vor
Pforzheim. Den Jahrestag der Zerstörung Pforzheims bei einem Luftangriff britischer Bomber nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, das ist alljährlich das große Bedürfnis der Stadtverwaltung und vieler Unterstützer. So wird in einem Monat rund um den 23. Februar wieder mit einer Vielzahl von Veranstaltungen dem Schicksalstag der Stadt und der vor 72 Jahren zu beklagenden rund 18000 Toten gedacht.
Ein breites Bündnis aus Stadtverwaltung, Schulen, Kirchen und Kultur hat sich wieder zur Vorbereitung der Gedenkveranstaltungen zur Zerstörung Pforzheims im Zweiten Weltkrieg zusammengefunden; beteiligt sind neben Oberbürgermeister Gert Hager (Mitte) unter anderem die evangelische Dekanin Christiane Quincke (3. v. li.) und Kulturamtsleiterin Angelika Drescher (rechts daneben). Foto: Kollros
Oberbürgermeister Gert Hager und Angelika Drescher, kommissarische Leiterin des Kulturamts, stellten nebst weiteren Mitstreitern aus Kirchen, Kultur und Schulen die geplanten Veranstaltungen vor, die dieses Jahr unter dem Motto „Pforzheim schaut sich um“ stehen werden. Mit „umschauen“ meint das Stadtoberhaupt, dass sich Alt und Jung mit der verheerenden Attacke und ihrer Vorgeschichte beschäftigen sollen. Zudem bilde der 23. Februar den Anlass, sich mit der Freiheit auseinanderzusetzen, ein „hohes Gut, das es stets zu verteidigen gilt“, so Hager. Zu verurteilen sei, dass der Pforzheimer Gedenktag von Rechtsgesinnten und Autonomen missbraucht werde.
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