Gedankenspiele zu Erholungsanlagen

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Illingen (fg). Fünf öffentliche Erholungsanlagen betreibt die Gemeinde Illingen aktuell. Richtig genutzt wird jedoch nur der Waldspielplatz, der laut Hauptamtsleiter Sven Holz meist schon ab März oder April ausgebucht ist. Nicht selten komme es auch vor, dass an einem Wochenende mehrere private Feiern auf dem Platz an den Klosterseen stattfinden. Die anderen öffentlichen Erholungsanlagen, für die Besuchergruppen sich anmelden müssen, fristen hingegen ein Nischendasein. Am ehesten werde noch die Schutzhütte an den Neuen Weinbergen frequentiert. Die Forstgrube, die Anlagen an der Manfred-Behr- Straße und auf dem Feldberg hingegen werden gar nicht nachgefragt, zumal dort von einer echten Infrastruktur auch kaum noch die Rede sein kann. Deshalb trägt sich die Verwaltung mit dem Gedanken, mit Ausnahme des Waldspielplatzes und der Neuen Weinberge, mittelfristig die Erholungsanlagen abzubauen, um die knappen Ressourcen für deren Pflege besser zu kanalisieren. Grundsätzlich konnte sich der Verwaltungsausschuss des Gemeinderats mit diesen Überlegungen anfreunden, jedoch sollte die Option geprüft werden, ob man nicht wenigstens an der Manfred-Behr-Straße die Sitzgelegenheiten und an den anderen Einrichtungen die spärlichen Anlagen einfach lässt. Allerdings sollten sie dann nicht mehr als „Erholungsanlagen“ geführt werden.

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