Gauner hat kein schlechtes Gewissen
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Pforzheim/Mühlacker (weg). Vor allem auf Spielautomaten hatten es sechs junge Männer zwischen 20 und 24 Jahren abgesehen, die sich seit gestern vor der Auswärtigen Jugendkammer unter Vorsitz von Richterin Salomon wegen schweren Bandendiebstahls verantworten müssen. Sechsmal hatten sie Gaststätten in Pforzheim, Mühlacker und Weissach heimgesucht, hatten dort Türen oder Fenster aufgebrochen und dann die Spielautomaten geknackt. Insgesamt betrug die Beute mehr als 16500 Euro.
Ein großes Unrechtsbewusstsein entwickelten die Täter nicht. „Das Geld gehört ja eigentlich niemandem“, meinte der 23 Jahre alte Kerim. „Irgendwer hat es verspielt, und dann war es weg. Es ist was anderes, wenn man jemanden bestiehlt, der das Geld auf dem Bau verdient hat.“ Kerim werden sechs gemeinschaftlich begangene Taten vorgeworfen, dem Jüngsten, dem 20 Jahre alten Kasim, fünf, dem 24-jährigen Bakuni vier. Der noch nicht ganz 24 Jahre alte Giuseppe war nur an einem Einbruch beteiligt, die letzten beiden, Zoran, 21, und Selim, 23, waren bei dem Geschehen „Randerscheinungen“ (Namen der Angeklagten geändert).
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