Gasalarm: Feuerwehr rückt aus
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Otto-Erlenmaier-Haus in Enzberg evakuiert – Bewohner müssen drei Stunden in der Kälte ausharren
Mühlacker-Enzberg. Wegen eines Gasalarms im Otto-Erlenmaier-Haus in Enzberg musste am Mittwochmorgen die Feuerwehr ausrücken. „Eine Mitarbeiterin der Sparkasse hat einen stechenden Geruch wahrgenommen“, berichtete vor Ort an der Dr.-Simons-Straße Einsatzleiter Matthias Donath, der mit seiner Mannschaft um 9.30 Uhr verständigt worden war.
Die Feuerwehrleute forschen im Otto-Erlenmaier-Haus nach der Ursache für den Gasalarm. Vorsorglich ist auch der Rettungsdienst vor Ort. Foto: Huber
Zunächst hätten die Einsatzkräfte versucht zu lokalisieren, wo der Geruch herkomme, sagte Donath. Eine nicht ganz einfache Angelegenheit, weil das Gebäude groß und verwinkelt sei. Messungen im Heizungskeller hätten schließlich eine erhöhte Kohlenstoffmonoxid-Konzentration ergeben. Dabei handelt es sich um gefährliches Atemgift, weil es leicht über die Lunge aufgenommen wird. Da das Gas farblos und geruchslos ist und die Atemwege nicht reizt, wird es in der Regel kaum wahrgenommen. Während der Ursachensuche habe der Schutz der Bewohner im Fokus gestanden, so Donath. Also seien die Räumlichkeiten des Wohn- und Geschäftshauses, in denen sich rund 20 Menschen befunden hätten, evakuiert worden. Die gute Nachricht, die Donath gegen 10.30 Uhr verkündete: keine Verletzten. „Besonders gefährlich wäre ein solcher Vorfall in der Nacht, wenn die Bewohner schlafen.“ Dann könne sich das Gas, ohne dass es jemand bemerke, im Gebäude verteilen.
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