Gartenschau: Büro Ukas soll weiterplanen
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Mühlacker (ts). Mit der Erstellung eines Rahmenplans für die kleine Gartenschau 2015 in Mühlacker wurde das Büro Planstatt Senner beauftragt. Jetzt folgt der nächste Schritt. Doch mit der weiteren Freiraumplanung für das Grünprojekt soll nicht Planstatt Senner beauftragt werden, sondern das Büro Ukas. Dies schlägt eine Bewertungskommission, der Vertreter der Verwaltung und des Gemeinderates angehörten, dem Gemeinderat vor, der an die Entscheidung der Auswahlkommission gebunden ist.
Für die ausgeschriebenen Leistungen bewarben sich sieben Büros, von denen die Kommission drei auswählte, die sich daraufhin vorstellten: die Gesellschaft ARGE Stefan Fromm Garten- und Landschaftsarchitekt mit Menz und Weik (Tübingen), die Planstatt Senner (Überlingen/Stuttgart) und die Landschaftsarchitekten Elke Ukas (Karlsruhe).
Alle drei Bewerber sind nach Auffassung der Jury in der Lage, das Projekt im vorgegebenen Zeitraum abzuschließen. Auch konnten alle drei ihre Leistungsfähigkeit im Hinblick auf Kostensicherheit, Controlling und Projektsteuerung nachweisen. Doch am Ende hatte das Büro Ukas die Nase vorn. Mehrere Kriterien sprechen laut Kommission für die Karlsruher. So zeichneten sich die dargestellten Referenzprojekte durch eine „ausgezeichnete Detaillierung mit besonderem gestalterischen Gespür und gleichzeitigem hohen Kostenbewusstsein“ aus. Außerdem habe sich Ukas im Vorfeld „exzellent“ über das bisherige Verfahren und die in Mühlacker anstehenden Aufgaben – auch über die Gartenschau hinaus – informiert. Und schließlich zeige das Büro Ukas, das den Eindruck hinterließ, als „begeisterungsfähiges Team“ anzutreten, die überzeugendsten Ansätze für eine intensive Bürgerbeteiligung und einen „kooperativen Planungs- und Entwurfsprozess“.
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