Gartenschau-Besucher in Rohrstiefeln
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Mühlacker. Ein Chaos bescheinigte der Bundestagsabgeordnete der Regierung Kretschmann/Schmid in der Bildungspolitik in Bezug auf die acht- und neunjährigen Gymnasien: „Unsere Kinder dürfen nicht zu Experimentierhasen werden“, wetterte Krichbaum unter dem anhaltenden Beifall der rund 110 Parteifreunde im Saal. Skandalös sei gar das Vorgehen der grün-roten Regierung, die eigene Klientel mit 150 neuen Stellen in der Landesverwaltung zu versorgen und dazu eine Neuverschuldung in Kauf zu nehmen. „Dagegen werden wir alle parlamentarischen Register ziehen“, kündigte Krichbaum an.
65 Jahre Treue zur CDU: Gunther Krichbaum ehrt im Mühlacker Uhlandbau die langjährigen Parteimitglieder (v. li.) Fritz Wurster, Wolfgang Schlensog und Arthur Klingel.
Erleichtert zeigte er sich, dass sich eine „schweigende Mehrheit“ bei der Volksabstimmung zu Stuttgart 21 zu diesem Zukunftsprojekt bekannt habe. „Da zeigte sich die CDU-Basis kampagnenfähig“, bescheinigte er all jenen Mitstreitern, die für die Erfordernisse dieses Bahnprojekts mit Informationsständen geworben hätten. Dasselbe gelte aktuell für den Kampf um den Erhalt bestehender Polizeistrukturen in Pforzheim und dem Enzkreis und daraus resultierend der Aussicht, dass das Oberzentrum Sitz eines Regionalpräsidiums werde: „Es sieht so aus, dass Pforzheim gute Chancen besitzt.“ Krichbaum stellte die Polizeireform nicht grundsätzlich infrage, „aber sie wird von der Landesregierung schlampig umgesetzt“. Die CDU habe die besseren Konzepte.
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