Garten soll Harmonie versprühen
Archiv
Bambus, Steine und eine siebenstöckige Pagode: Der ostasiatische Bereich im interkulturellen Garten des Grünprojekts ist fertig
In gemeinsamer Arbeit hat ein siebenköpfiges Team für den interkulturellen Garten in den Enzgärten einen ostasiatischen Bereich geschaffen. Besonders stolz sind die Helfer auf ihre handgefertigte Pagode, die Glück bringen soll.
Die Helfer Marie-Luise Ziegler (v. li.), Chong-Im Neukamm, Ottilie Läkemäker, C Huynh, Christa Groeger, Ingrid Späth und Miho Vshiro-Daum stellen ihre selbstgefertigte Pagode auf.
Mühlacker. „In Ostasien wird sehr viel Wert auf die Gartenkultur gelegt“, sagt Chong-Im Neukamm, die ursprünglich aus Südkorea stammt und in Mühlacker lebt. Deshalb dürfe ein Exempel von dort auf der Gartenschau nicht fehlen. „Ein besonderes Merkmal ist die reduzierte Gestaltung“, erklärt Neukamm das Konzept, das hinter der kleinen Anlage steckt. Typisch für einen asiatischen Garten seien zum Beispiel die drei großen Steine, die im Zentrum aufgebaut sind. „Diese repräsentieren Berge und Hügel, welche in Japan für Schutz stehen“, so die Koreanerin. Wichtig sei, dass die Zahl nicht gerade sei, denn ungerade Zahlen könne man nicht teilen, und dadurch – so der Glaube in Ostasien – werde das Glück bewahrt.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen