Ganz der Alte

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Jochen Busse philosophiert im Pforzheimer Kulturhaus Osterfeld über Üsiebs und Uhus

Pforzheim. „Wie komme ich jetzt da drauf?“, so heißt das neue Programm von Jochen Busse und die wiederkehrende Frage, die sich der Kabarettist am Donnerstag im Malersaal des Kulturhauses Osterfeld stellte zur bissig-bösen, heiter-hilflosen, verzweifelt-komischen Nabelschau über das Alter und die Altersgenossen.

Kabarettist der alten Schule: Jochen Busse.

Kabarettist der alten Schule: Jochen Busse. Foto: Hansen

Nein, Jochen Busse (72) ist nicht mehr der Jüngste. Das Haar ist weiß, die Stirn zerfurcht, der Hals faltig, und die Backen beugen sich dem Gesetz der Schwerkraft. „Ich bin in dem Alter, in dem der Tod noch nicht vor der Tür steht, aber er sucht sich doch schon einmal einen Parkplatz“, sagt Busse. Die Anzeichen des Alters, die ihm ins Gesicht geschrieben stehen – der Comedian nutzt sie als Requisiten seines Rollenspiels. Mit durchgedrücktem Doppelkinn, kopfschüttelnd, backenschlenkernd, kramt er in seinen Erinnerungen. „Wohin sind Marianne und Klaus nur mit Studiosus-Reisen hingefahren? Da muss ich heute noch drauf kommen, sonst kann ich die ganze Nacht nicht schlafen.“

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