GKS-Personalrat ist gegen eine Fusion

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Lehrerkollegium bekräftigt Kritik am Vorgehen des Landratsamts

Mühlacker (ram). Von „großer Bestürzung“ berichten die Personalräte an der Georg-Kerschensteiner-Schule angesichts der Gedankenspiele im Landratsamt, die in eine Fusion der beiden Berufsschulen in Mühlacker münden könnten (wir berichteten). „Aus unserer Sicht gibt es im Vollzeitbereich keine überzeugenden Möglichkeiten, Synergien zu generieren, da sich die Bildungsangebote der beiden Schulen zu stark unterscheiden“, teilen die Personalräte mit, „wir sehen bei einer Zusammenlegung der Schulen unsere Stärken gefährdet, ohne dass wir aber andererseits einen erkennbaren Vorteil für unser pädagogisches Wirken sehen.“

Insbesondere die kurzen Wege seien ein großer Vorteil einer „kleinen, aber feinen Schule“ – so stellt sich die Kerschensteiner-Schule nach außen unter anderem in einem Imagefilm dar. Das sehe man im Falle eines Zusammenschlusses mit der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule gefährdet. „Den individuellen Bedürfnissen unserer Schüler können wir nicht mehr in der gewohnten Art und Weise problemorientiert und zeitnah gerecht werden, wenn die Schule zu einem großen organisatorischen Komplex mutieren sollte.“ Sollte es zu einer Fusion kommen, würden rund 1500 Schüler die „neue“ Berufsschule besuchen: 700 aus der Kerschensteiner-Schule und rund 800 von der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule.

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