GEW kritisiert Landesregierung
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Gewerkschaft fordert mehr Lohn für unter anderem Grundschullehrer
Enzkreis/Pforzheim (pm). Bei einer Versammlung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Pforzheim/Enzkreis sind die Kreisvorstände Dietrich Gerhards (Rektor Grundschule Eisingen), Eva Schaufelberger (Lehrerin in Heimsheim) und Joachim Eichhorn (Rektor Kirnbachschule Niefern) in ihren Ämtern als Kreisvorsitzende für die rund 1400 Mitglieder bestätigt worden. Neu ins Team berufen wurde laut einer Mitteilung die Lehrerin Elisabeth Schrettenbrunner (Pforzheim). Nachdem auch der bisherige Kreisrechner Martin Kellner (Birkenfeld) neu gewählt war, bezog Dietrich Gerhards Position zur aktuellen schulpolitischen Situation. So beklagt die GEW, dass bei immer größerem Lehrermangel die Leistung der Lehrer nur unzureichend gewürdigt werde: Die GEW erwarte von der Landesregierung einen Stufenplan für den Aufstieg aller Grund- und Hauptschul- sowie Werkrealschullehrer von der Besoldungsgruppe A12 in A13. Die schlechtere Besoldung sei eine strukturelle Diskriminierung von Frauen. „Die Landesregierung hat das Primarstufenlehramt bewusst bei acht Semestern belassen. Grundschullehrerin ist ein Frauenberuf. Grundschullehrkräfte werden mit A12 abgespeist und haben keine Chance, eine höhere Besoldung zu bekommen, es sei denn, sie werden Schulleiter. Die Landesregierung macht sich so mitverantwortlich für den Lehrermangel“, sagte Gerhards.
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