Furioser Endspurt Eutingens zum Unentschieden
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Nach acht Toren Rückstand spielt der Drittliga-Aufsteiger noch 23:23
Pforzheim. Diese Punkteteilung hatte wohl keiner der 500 Zuschauer mehr auf dem Radar gehabt. Mit acht Treffern – 4:12 in der 20. Minute – hatte Handball-Drittligist SG Pforzheim/Eutingen im Nordbaden-Derby gegen den TV Großsachsen schon zurückgelegen, vier Treffer Rückstand waren es noch in der 56. Minute. Dann lieferte der Aufsteiger einen furiosen Endspurt und besorgte sieben Sekunden vor dem Schlussgong durch Routinier Marius Hufnagel den vielumjubelten Gleichstand. Der prompt folgende Gegentreffer Großsachsens zählt nicht mehr.
Die Pforzheimer hatten vor dem Ausgleichstreffer den Torwart durch einen siebten Feldspieler ersetzt. Unmittelbar nach dem 23:23 traf ein Großsachsener Spieler vom Anwurfpunkt ins noch verwaiste Pforzheimer Tor. Dies hätte den Siegtreffer für die Gäste bedeutet, doch die Schiedsrichter versagten die Anerkennung, weil sich Großsachsens Rechtsaußen schon einige Meter in der Pforzheimer Hälfte befand. Glück also für die SG Pforzheim/Eutingen, denn diese gleichwohl richtige Entscheidung fällt nicht jeder Schiedsrichter. Ein Knackpunkt der Begegnung war wohl in der 20. Minute die Disqualifikation von Großsachsens bis dahin auffälligstem Akteur Philipp Schulz.
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