Fuhrpark wird moderner

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Gemeinsamer Bauhof hat sich bewährt

Ölbronn-Dürrn/Neulingen. Die Gemeinden Neulingen und Ölbronn-Dürrn haben seit Jahresbeginn 2011 ihre beiden Gemeindebauhöfe zu einem Zweckverband zusammengeschlossen. Schon seit Mitte 2010 wird zusammengearbeitet. Der technische Geschäftsführer Ralf Kilgus vom Neulinger Ortsbauamt und der Bauhofchef Joachim Bauer sprachen nach einer jetzt über zweijährigen Erfahrung in der neuen Betriebsorganisation von einer positiven Entwicklung mit Synergieeffekten. Sowohl der Personaleinsatz wie der Fahrzeug- und Geräteeinsatz könne optimal für die Erledigung des breitgefächerten Aufgabenspektrums zur Erhaltung und Unterhaltung der vielen Gemeindeeinrichtungen im Hoch- und Tiefbaubereich sowie im Grünflächenbereich der beiden Kommunen erfolgen.

Jederzeit einsatzfähig müssen die Bauhoffahrzeuge sein, im Augenblick vor allem für den Winterdienst. Modernisierung ist beim Zweckverbandsbauhof deshalb angesagt. Hier ein Blick in die Fahrzeughalle auf dem Betriebsgelände in Göbrichen.Foto: Manfred Schott

Jederzeit einsatzfähig müssen die Bauhoffahrzeuge sein, im Augenblick vor allem für den Winterdienst. Modernisierung ist beim Zweckverbandsbauhof deshalb angesagt. Hier ein Blick in die Fahrzeughalle auf dem Betriebsgelände in Göbrichen.Foto: Manfred Schott

Die Geschicke des Bauhofzweckverbandes werden von der Verbandsversammlung gestaltet, mit Bürgermeister Michael Schmidt (Neulingen) als Vorsitzendem und Bürgermeister Norbert Holme (Ölbronn-Dürrn) als Vize. Jeweils drei Gemeinderatsmitglieder aus beiden Gemeinden gehören ebenfalls diesem Gremium an. Bei der jetzigen Sitzung ging es um die Geldmittel, die der Bauhof in diesem Jahr für den laufenden Betrieb und für seine geplanten Investitionen benötigt. Kaufmännischer Geschäftsführer Uwe Ribstein (Kämmerei Ölbronn-Dürrn) legte den Wirtschaftsplan 2013 vor, der einstimmig verabschiedet wurde. Dabei kommt der Erfolgsplan mit seinen Aufwendungen für den laufenden Betrieb auf rund 1,1 Millionen Euro. Zwei Drittel dieser Ausgaben sind mit 730000 Euro Personalausgaben. Im Mittelpunkt des Vermögensplanes 2013 in Höhe 581000 Euro steht die Modernisierung des Fuhrparks mit voraussichtlich 451000 Euro für die Ersatzbeschaffung von Einsatzgeräten. Zu dessen Finanzierung beschloss das Gremium, dass bis zur Höhe von 390000 Euro ein Darlehen zu bestmöglichen Konditionen aufgenommen werden kann. Für den Fuhrpark wurde bereits im vergangenen Jahr ein Fahrzeugkonzept entwickelt. Sozusagen die gewichtigsten Investitionen sind dabei der Ersatz des über 20 Jahre alten Radladers sowie die Anschaffung eines mit Zusatzgeräten universell einsetzbaren Schleppers. Dieser soll zwei Kommunaltraktoren ersetzen, die ausgedient haben. Etwas über 300000 Euro sind für diese beiden Anschaffungen einschließlich deren Zusatzausrüstungen veranschlagt.

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