Fürsprecher für das DDR-Museum

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Pforzheim (pm). Auf Protest stößt bei den regionalen Abgeordneten, die sich an das Kultusministerium gewandt haben, die geplante Streichung von acht Deputatstunden für das DDR-Museum Pforzheim. Als „äußerst unglücklich“ bezeichnet der FDP-Fraktionschef Dr. Hans-Ulrich Rülke die Kürzungspläne des Landes, während der CDU-Bundestagsabgeordnete Gunther Krichbaum ebenfalls sein Unverständnis äußerte. „Das DDR-Museum ist ein Lernort für Demokratie“, sagte laut Mitteilung die SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast. „Dafür braucht es die entsprechende pädagogische Unterstützung.“

Mit den acht Wochenstunden, so Hans-Ulrich Rülke, würden jedes Jahr 50 Schulklassen über die Terrorherrschaft des DDR-Regimes aufgeklärt. Es sei für ihn nicht nachvollziehbar, im einzigen Museum dieser Art in Westdeutschland Stunden zu streichen.

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